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Monte-Carlo-Simulation einer Gleichgewichtsreaktion des Typs : A + B <=> C + D   (Anleitung unten)

Beachten Sie bitte: Bei jedem neuen Start werden die Ergebnisse etwas anders ausfallen, denn das Experiment wird durch den Zufall bestimmt (zusammen mit einigen Spielregeln) ! Dabei ist aber verblüffend, wie "realitätsnah" diese Simulation chemische Gleichgewichtsreaktionen widerspiegelt

Nach dem Betätigen der Start-Taste dauert es einige Sekunden (Sanduhr-Cursor), bis die insgesamt 325000 einzelnen Zufallsakte und die jeweiligen Teilchenzahlveränderungen durchgeführt und ausgezählt sind und dann die Grafik mit der Übersicht über den Ablauf des Zufallsexperimentes gezeichnet werden kann.

Die Teilchenzahlen (A,B,C und D) können vor jedem neuen Start verändert werden. Auch die beiden Größen k(hin) und k(rück) lassen sich verändern. Sie bestimmen das "Ausbremsen" der Umsetzungen in Hin- und Rückrichtung der simulierten umkehrbaren Reaktion. Die Zahlenwerte für diese beiden Parameter sollten zwischen 0 und 1 gewählt werden, wobei ein größeres k(hin) und k(rück) eine schnellere Entwicklung zum Gleichgewicht bedeutet. Ein Beispiel zur Verdeutlichung : Ein k(hin) von 0.05 und ein k(rück) von 0.01 bedeutet nämlich, dass nur 5 % der "erwürfelten Begegnungen" von A- und B-Teilchen zur Umsetzung führen und nur 1% der passenden C-D-"Treffer" die entsprechende rückwärtigen Teilchenzahlveränderungen auslöst. Wenn k(hin) = k(rück) gewählt wird, liegt das Gleichgewicht "in der Mitte", d. h. die Gleichgewichtskonstante wird sich bei einem Kc von 1 einspielen, wenn dagegen k(hin) größer ist als k(rück), dann liegt das entstehende Gleichgewicht mehr auf der "rechten Seite" also der Seite der   "Produkte" C und D (und einem Kc > 1).

Hier finden Sie nähere Informationen zu diesem "Kugelspiel"

Zur Beschreibung des Kugelspielverlaufes

Über anregende Diskussion freue ich mich immer !

Letzte Aktualisierung: 29.7.2010