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Fallversuche mit einem kleinen Spielzeugball (Teil 1)

Der Ball ist einer jener hochelastischen Kunststoffbälle, die heute in jedem Spielzeugladen erhältlich, sich durch enorme Rücksprunghöhen auszeichnen. Der Durchmesser meines Balls beträgt 4.75 cm und die Masse beträgt 50 Gramm.

Die Versuche wurden neben einer Messlatte so durchgeführt, dass der Ball unmittelbar neben der Latte aus 1.60 m Höhe fallen gelassen wurde. Der Verlauf der Bewegung wurde gefilmt, sowohl beim Fallen, wie auch beim anschließenden Wiederaufsteigen nach dem Aufprall am Boden.

Die Kamera stand in einer Höhe von 1.10 m über dem Boden und in einer Entfernung von 4.21 m von der Latte und dem fallenden Ball. Da ich die Höhenwerte des Balls anhand der Pixelwerte des Ballmittelpunktes auf den Einzelbildern ausmessen wollte, wurde zunächst an einem Bild überprüft, ob die Pixelwerte und die verschiedenen Marken auf der Messlatte in hinreichendem Maß proportional zueinander sind.

Das folgende Diagramm zeigt, dass man ohne grobe Fehler von einer linearen Beziehung zwischen den Pixelwerten (gezählt vom oberen Bildrand) und den Höhen ausgehen kann:

Durch lineare Regression erhalte ich für die Beziehung zwischen der Höhe und den Pixelwerten im Bild :

Achsenabschnitt : q = 1968 Millimeter, Neigung : - 3.659 Millimeter / Pixel

Beispiel : Ein abgelesener Pixelwert von 350 Pixel entspricht demnach einer Höhe von : h = 1.968 m - 0.003659 m / Pixel · 350 Pixel = 0.69 m

Diese Seite wurde erstellt am : 22.02.2003

Letzte Aktualisierung : 23.02.2003