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Kalibrieren über Rundumschwenk
Vergleich mit Theodolitwerten
Kalibrieren am Sternbild Orion
Kalibrieren an Orionumgebung
Die Auswertung mit MathCAD
Rückwärtseinschnitt mit der Kamera

Die Digitalkamera als Theodolit des kleinen Mannes ?

Es war eher ein Zufall, dass mir beim Umgang mit meiner Digitalkamera diese Frage in den Sinn kam. Beim Betrachten der Fotos von der "Parade der Windräder"

drängt sich ja die Frage förmlich auf, ob man über ein Abzählen der Pixel zwischen zwei Masten vielleicht den Winkel zwischen den beiden Ziellinien zu ihnen berechnen könnte.

Da ein Theodolit doch eher zu den teureren "Konsumgütern" gehört, könnte ich mir vorstellen, dass die Frage vielleicht den einen oder anderen der Besucher meiner Seiten interessieren könnte. Es gilt also zu prüfen, ob Winkelmessungen mit einer solchen Kamera überhaupt sinnvoll sein können, ob also eine halbwegs brauchbare Messgenauigkeit erreichbar ist.

Was braucht man für eine solche Unternehmung ?

  1. Eine Digitalkamera, die auch die Möglichkeit bieten muss, den Autofokus abzustellen und statt dessen mit festem Fokus zu arbeiten,
  2. Ein schwenkbares Stativ und eine Wasserwaage zur Horizontierung,
  3. Ein Senkblei für die Zentrierung über einem Messpunkt,
  4. Ein Grafikprogramm, das die Fotos darstellen kann und außerdem die Position des Cursors in Pixelwerten in x- und y-Richtung angibt.

Zur Kalibrierung habe ich zwei Verfahren ausprobiert, die ich Ihnen auf zwei eigenen Seiten vorstellen werde.

Diese Seite wurde erstellt am : 8.02.2002