Bitte haben Sie etwas Geduld, die Fotodatei ist sehr groß - immerhin etwa 24 MB!

Die Vergrößerung des Bildes lässt sich über Strg+, bzw Strg-, oder über das Mausrad bei gleichzeitigem Drücken der Ctrl-Taste (Strg) in weiten Grenzen verändern.

Über die Pfeiltasten kann man die Bildmitte neu positionieren.

 

Lösswand mit Bruthöhlen von Bienenfressern

Das Panoramabild zeigt den Zustand der Lösswand am 1.8.2015

Wie die gleiche Wand im Vorjahr aussah, ist auf dieser Seite zu sehen.

Im obigen Panoramabild sind diejenigen Bruthöhlen durch rote Kreise und Großbuchstaben markiert, in denen im Jahr 2014
Aufzucht von jungen Bienenfressern beobachtet wurde.

Es zeigte sich, dass im Jahr 2015 die Bienenfresser nach ihrer Rückkehr aus Afrika ihre Bruthöhlen frisch gegraben haben - mit einer Ausnahme allerdings: Die rot gekennzeichnete Höhle R, in der 2014 eine erfolgreiche Aufzucht stattfand, wurde im Jahr 2015 neu bezogen und es gab dort auch wieder eine erfolgreiche Aufzucht von Jungvögeln.

Die im Jahr 2015 neu entstandenen Höhlen mit erfolgreicher Brut und Aufzucht sind durch blaue Kreise gekennzeichnet. Die Namen dieser Höhlen beginnen alle mit der Ziffer 5 (5a bis 5m).

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Im obigen Bild lassen sich auf folgende Weise Abstände zwischen jeweils zwei Höhlen bestimmen:

Man bewegt dazu den Mauszeiger zur ersten Höhle und klickt dort einmal die Maustaste.
Jetzt erscheinen im Textfenster oben links die x,y-Pixelkoordinaten (X1 und Y1) für die erste
ausgewählte Höhle. Nach dem ersten Klick und bei der weiteren Mausbewegung
erscheinen links im zweiten Textfenster die Koordinaten der neuen Positionen (X2 und Y2).

Wenn man die zweite Höhle erreicht hat, klickt man erneut.

Jetzt erscheint, auf eine Nachkommastelle gerundet, im dritten Textfenster der räumliche Abstand der beiden Höhleneingänge in Metern. Es hat mich gefreut, dass bei Nachprüfungen mit einem Vermessungsinstrument (Tachymeter) tatsächlich Übereinstimmungen von etwa einem Dezimeter erreicht wurden.

Hier sind die am 1.8.2015 neu gemessenen Tachymetermesswerte notiert.

Hier sind alle aus den gemessenen Koordinaten berechneten Höhlenabstände notiert.

Die Bestimmung räumlicher Abstände über das obige zweidimensionale Panoramabild sind nicht ganz einfach.

Wenn Sie diese Frage näher interessieren sollte, empfehle ich Ihnen einen Blick auf den JavaScript-Teil dieser Seite.

Dort erkennen Sie, dass über drei verschiedene Näherungsgleichungen die Beziehungen eines x,y-Pixelwertpaares zu den drei räumlichen Koordinaten des entsprechenden Punktes auf der Lösswand berechnet werden. Der räumliche Abstand wird danach über den "räumlichen Pythagorassatz" ermittelt.

Im vierten Fenster werden übrigens neuerdings die aus der jeweiligen Cursorposition berechneten räumlichen Koordinaten X,Y und Z, jeweils in Meter, angezeigt. Natürlich sind diese Koordinaten nur sinnvoll, wenn sich der Cursor auf Bildpunkten befindet, die auf der Oberfläche der Lösswand liegen, also in jenen Bereichen, die an ihrer gelblichen Lössfarbe erkennbar sind.

Ich war am Ende selbst überrascht, dass das auch dieses Mal ganz ordentlich funktioniert !

Die Koordinaten unterscheiden sich von den im Jahr 2014 gemessenen Werten weil das Tachymeter am 1.8.2015 nicht an der gleichen Stelle positioniert war wie bei den Messungen im Vorjahr. Trotz dieser zunächst vielleicht irritierenden Gegebenheit zeigt aber eine erfreuliche Übereinstimmung der Höhlenabstände aus beiden Messkampagnen, dass die Koordinaten aus den Messungen 2014 und 2015 zwar sehr verschieden ausfallen, aber trotzdem letztlich kompatibel sind.

Und da sind die Abweichungen der Messergebnisse von 2014 und 2015 aufgeschrieben.

Diese Seite wurde erstellt am 2.8.2015

Letzte Aktualisierung: 4.8.2015